Mehr Teilhabe und Selbstbestimmung - das Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist ein umfassendes Gesetzespaket, das für Menschen mit Behinderungen viele Verbesserungen vorsieht. „Das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung“ – hat zum Ziel, mehr Möglichkeiten der Teilhabe und mehr Selbstbestimmung zu schaffen. Menschen mit Behinderungen, die Eingliederungshilfe beziehen, können künftig mehr von ihrem Einkommen und Vermögen behalten. Die Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) gliedert sich in insgesamt vier Reformstufen. Die dritte Reformstufe tritt zum 1.1.2020 in Kraft. Mit ihr gibt es eine wesentliche Änderung: Künftig werden die Unterstützungsleistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung in zwei verschiedene Hilfe-Arten unterteilt: In jene für den Lebensunterhalt und in Hilfen für die Fachleistungen zur Unterstützung des alltäglichen Lebens.

Insbesondere für Menschen, die in einer gemeinschaftlichen Wohnform leben, bringt die Trennung der Leistungen einige Änderungen mit sich. Damit zum 1.1.2020 alles reibungslos funktioniert, müssen einige Dinge beachtet und gut vorbereitet werden.

 

Wir lassen Sie nicht allein

Leistungsberechtigte, Angehörige oder rechtliche Betreuende werden rechtzeitig informiert, wenn sie etwas tun müssen. Deshalb haben wir hier eine Infoschrift für Angehörige und rechtlich Betreuende (PDF 345 KB), eine Broschüre zum BTHG (PDF 1,1MB) und eine Checkliste zum notwendigen Handlungsbedarf erstellt (PDF 199 KB). 

Fragen zum Bundesteilhabegesetz und zu dessen Umsetzung in unseren Diensten und Einrichtungen beantworten wir gerne.

Kontakt

Myrjam Heintze

Hohentwielstraße 6/1 
78315 Radolfzell
E-Mail: m.heintze(at)caritas-kn.de
Tel.:     07732 - 93 8059 -45

 

Ausführliche Informationen zum BTHG finden Sie auf folgenden Internetseiten:
www.cbp.caritas.de
www.umsetzungsbegleitung-bthg.de